Nach dem schweren Busunglück im Landkreis Döşemealtı in der türkischen Provinz Antalya ist die Zahl der Todesopfer auf zehn gestiegen. Der Reisebus war aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und umgestürzt.
Zunächst kamen neun Menschen ums Leben. Die Leichen von Pervin Önal (22) und Aslı Çevik (47) wurden nach Abschluss der Untersuchungen im Institut für Rechtsmedizin in Antalya von ihren Angehörigen entgegengenommen. Die Beisetzung von Aslı Çevik soll in ihrer Heimatstadt Eskişehir erfolgen. Der Leichnam des bei dem Unfall ums Leben gekommenen Busfahrers İzzet Karaağaç wird voraussichtlich am nächsten Tag an seine Familie übergeben.
Am späteren Verlauf erlag zudem die 19-jährige Sudem Çakmak ihren schweren Verletzungen im Krankenhaus. Trotz aller medizinischen Bemühungen konnte sie nicht gerettet werden. Mit ihrem Tod erhöhte sich die Zahl der Opfer auf zehn.
Unter den Verstorbenen befinden sich auch drei Universitätsstudierende: Sudem Çakmak studierte Grafikdesign an der Fakultät für Schöne Künste der Akdeniz-Universität, Pervin Önal war Studentin der Ernährungs- und Diätetik an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, und Onur Yılmaz (21) studierte Gastronomie und Kochkunst an der Tourismusfakultät.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.