ANKARA – Die Zahl der Piloten in der Türkei ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen und hat 17.910 erreicht. Das teilte Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu unter Berufung auf Daten der Generaldirektion für Zivilluftfahrt mit.
Demnach wuchs auch die Zahl der Passagier- und Frachtflugzeuge bis Ende 2025 auf insgesamt 800 Maschinen.
Uraloğlu betonte, dass die zivile Luftfahrt der Türkei in den vergangenen 23 Jahren ein starkes Wachstum verzeichnet habe – von der Größe der Flugzeugflotten über Sitz- und Frachtkapazitäten bis hin zu nationalen und internationalen Streckennetzen sowie der Zahl lizenzierter Fachkräfte.
Im Jahr 2025 waren demnach insgesamt 26.888 lizenzierte Beschäftigte in der Branche tätig. Neben den 17.910 Piloten stieg auch die Zahl des lizenzierten technischen Personals um acht Prozent auf 8.978.
Der Minister hob zudem die internationale Ausweitung des Luftverkehrs hervor. Während die Türkei im Jahr 2003 lediglich 81 bilaterale Luftverkehrsabkommen unterhielt, sei diese Zahl inzwischen auf 175 gestiegen.
„Allein im Jahr 2025 haben wir Verhandlungen mit 24 Ländern geführt. Seit 2002 wurden insgesamt mehr als 700 Verhandlungsrunden durchgeführt“, sagte Uraloğlu.
In den frühen 2000er-Jahren seien Flüge zu 60 Zielen in 50 Ländern angeboten worden, heute bediene die Türkei 356 Destinationen in 133 Ländern.
Auch die Zahl der Luftfahrtunternehmen sei deutlich gestiegen: von 159 im Jahr 2003 auf 457 Ende 2025, was einem Zuwachs von 187 Prozent entspricht. Aktuell gebe es 14 Fluggesellschaften, 46 Lufttaxi-Unternehmen, 102 Unternehmen der allgemeinen Luftfahrt sowie 71 Ballonbetreiber.
Darüber hinaus verwies Uraloğlu auf die wachsende strategische Bedeutung des Luftfrachtverkehrs. Die Frachtkapazität habe sich von 302.737 Kilogramm im Jahr 2003 auf 2.902.725 Kilogramm im Jahr 2025 nahezu verzehnfacht.