Kemer (Antalya) – Ein am Donnerstag im Bezirk Kemer in der türkischen Provinz Antalya ausgebrochener Waldbrand ist nach rund 14 Stunden unter Kontrolle gebracht worden. Die Löscharbeiten sind inzwischen beendet, vor Ort laufen jedoch weiterhin Nachlöscharbeiten.
Das Feuer brach gegen 18 Uhr im Ortsteil Ulupınar aus. Nach dem Notruf wurden zahlreiche Einsatzkräfte in die betroffene Region geschickt. Zu Beginn der Löscharbeiten waren drei Hubschrauber, vier Löschfahrzeuge, zwei Tankfahrzeuge zur Wasserversorgung sowie zwei Fahrzeuge für den Ersteinsatz im Einsatz. Insgesamt beteiligten sich 50 technische Mitarbeiter und Feuerwehrkräfte an der Bekämpfung des Brandes.
Auch Anwohner unterstützten die Einsatzkräfte mit eigenen Mitteln. Bewohner des nahe gelegenen Çıralı machten sich mit Feuerlöschern auf den Weg zum Brandgebiet im Bereich Yanartaş.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgten dabei freiwillige Helfer, die vier Feuerlöscher auf den Sattel eines Esels luden. Mit dem Tier transportierten sie die Feuerlöscher bis zu den vom Feuer betroffenen Stellen und unterstützten dort die Löscharbeiten.
Einsatz unter schwierigen Bedingungen
Nachdem die Löscharbeiten aus der Luft während der Nacht eingestellt worden waren, setzten die Bodentrupps ihren Einsatz unter schwierigen Geländebedingungen fort. Die Einsatzkräfte arbeiteten die gesamte Nacht über intensiv daran, die Flammen einzudämmen.
Nach dem rund 14 Stunden dauernden Einsatz konnte der Waldbrand am Morgen gegen 8 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. In dem Gebiet laufen weiterhin umfangreiche Nachlöscharbeiten, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern.