Waldbrand bei Antalya: Flammen nach nächtlichem Großeinsatz abgeschwächt

Bild: DHA
07.09.2026 – 12:00 Uhr

ANTALYA – Ein Waldbrand im türkischen Ferienort Serik ist nach einem nächtlichen Großeinsatz der Rettungskräfte deutlich abgeschwächt worden. Am zweiten Tag kämpfen die Einsatzkräfte weiterhin aus der Luft und am Boden gegen die Flammen.

Das Feuer war am Vortag gegen 15.30 Uhr im Gebiet der Ortschaft Akbaş zunächst außerhalb eines Waldgebietes ausgebrochen und hatte teilweise auf den Wald übergegriffen. Um die Flammen unter Kontrolle zu bringen, waren die Einsatzkräfte die ganze Nacht über im Einsatz.

Während die Löscharbeiten aus der Luft und am Boden liefen, sicherte die Gendarmerie das Gebiet ab. Dabei wurden auch Kommandotruppen zur Unterstützung eingesetzt. Einsatzkräfte der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD blieben vorsorglich in Bereitschaft, um auf eine mögliche Ausbreitung des Feuers schnell reagieren zu können.

Die Löscharbeiten wurden vom Gouverneur des Landkreises Serik, Cemal Şahin, dem Generaldirektor der Forstbehörde, Bekir Karacabey, und dem Leiter der Forstverwaltung der Region Antalya, Kemal Kayıran, von einem eingerichteten Einsatzleitungszentrum aus koordiniert.

Nach Einbruch der Dunkelheit konnten Flugzeuge und Hubschrauber zunächst nicht mehr eingesetzt werden. Die Bekämpfung des Feuers wurde deshalb während der Nacht ausschließlich am Boden fortgesetzt.

Der intensive Einsatz zeigte Wirkung: Gegen 5 Uhr morgens konnte die Energie des Feuers deutlich reduziert werden. Die Einsatzkräfte arbeiten jedoch weiterhin daran, die Flammen vollständig unter Kontrolle zu bringen. Dabei werden inzwischen wieder sowohl Löschflugzeuge und Hubschrauber als auch Bodentrupps eingesetzt.