Waldbrände in Antalya: Einsatzkräfte verhindern Katastrophe in letzter Sekunde

23.06.2026 – 14:00 Uhr

Eine Serie von Wald- und Flächenbränden hat am Wochenende die türkische Mittelmeerregion in Atem gehalten. In der Küstenstadt Kaş brach ein großer Waldbrand aus, während die Einsatzkräfte zeitgleich in zwei weiteren Bezirken der Provinz Antalya gegen die Flammen vorgehen mussten. Dank eines massiven Luft- und Bodenangriffs konnte eine Ausweitung der Feuer verhindert werden.

Wie die Behörden mitteilten, brach das Feuer im Bezirk Kaş gegen 16:00 Uhr Ortszeit im Waldgebiet der Ortschaft Üzümlü aus. Die Flammen breiteten sich in dem unwegsamen Gelände zunächst rasch aus. Anwohner alarmierten nach ersten Erkenntnissen die Rettungskräfte, woraufhin die Regionale Forstdirektion Antalya umgehend Löschhubschrauber und zahlreiche Feuerwehreinheiten in das betroffene Gebiet entsandte. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand parallel aus der Luft und mit Löschfahrzeugen am Boden. Laut der Forstbehörde gelang es, das Feuer in kurzer Zeit unter Kontrolle zu bringen. Derzeit finden in dem betroffenen Areal noch sogenannte Kühlarbeiten statt, um versteckte Glutnester endgültig zu ersticken und ein Wiederaufflammen auszuschließen.

Nahezu zeitgleich waren die Löschmannschaften in der Provinz Antalya jedoch an weiteren Fronten gefordert. In den Bezirken Döşemealtı und Alanya wurden zwei weitere Waldbrände sowie zwei Brände auf landwirtschaftlich genutzten Flächen registriert. Auch hier betonen die Behörden den schnellen und koordinierten Einsatz der Teams. Durch das rasche Eingreifen konnte ein Übergreifen der Feuer auf besiedelte Gebiete oder größere Waldbestände verhindert werden, sodass alle Brände noch in der Entstehungsphase erstickt werden konnten. Angaben zur genauen Schadensfläche sowie zur Brandursache wurden zunächst nicht gemacht.