Alanya/Antalya (DHA) – Heftige Regenfälle und Sturm haben in der Provinz Antalya zu massiven Überschwemmungen und Schäden geführt. Am weltberühmten Konyaaltı-Strand wurde ein toter Bulle entdeckt, der nach ersten Einschätzungen durch Hochwasser und Sturm ins Meer gespült worden war.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die mit der Küstenreinigung beschäftigt waren, fanden das Tier am Strand. Der Kadaver wurde mithilfe eines Krans abtransportiert. In der Region Kundu standen zudem zahlreiche landwirtschaftliche Flächen unter Wasser.
Straßen unpassierbar – Fahrzeuge bleiben stecken
Im Bezirk Döşemealtı führte der seit der Nacht anhaltende Starkregen am Morgen zu erheblichen Beeinträchtigungen. Straßen und Felder verwandelten sich in Seenlandschaften. Autofahrer gerieten in schwierige Situationen, mehrere Fahrzeuge blieben im Wasser stecken. Selbst ein Rettungswagen konnte auf einer überfluteten Straße nicht weiterfahren.

Picknickhütten bis ins Meer gespült
Auch in Alanya verursachte der Starkregen Schäden. Am Fluss Dimçayı stieg der Wasserstand stark an. Mehrere dort errichtete Picknickhütten wurden von der Strömung erfasst und bis ins Meer gespült. Nachdem die Betreiber informiert worden waren, fuhren sie nachts mit Lastwagen an die Küste, um Hütten, Fässer und weitere Gegenstände einzusammeln. Die geborgenen Materialien wurden auf Lkw und Transporter verladen und abtransportiert.

Häuser und Autos überflutet
In Alanya trat zudem der Oba-Fluss über die Ufer und erreichte die Straße im Bereich der Kızılcaşehir-Kreuzung. Mehrere Fahrzeuge blieben stecken, in einige Autos drang Wasser ein. Durch das Hochwasser wurden die Gärten zweier Wohnanlagen überflutet, Erdgeschosswohnungen standen unter Wasser. Einige Bewohner konnten das Gebäude eigenständig verlassen, im Wasser stehende Fahrzeuge wurden mit Baumaschinen geborgen. Andere Anwohner verfolgten die Ereignisse von ihren Balkonen aus.
Die Behörden beobachten die Lage weiterhin. (DHA)