ANKARA – Die türkische Küstenwache hat seit Jahresbeginn bei 54 Einsätzen in den türkischen Hoheitsgewässern mehr als 1,6 Tonnen Drogen beschlagnahmt. Die Maßnahmen richten sich gegen Schmuggel und organisierte illegale Aktivitäten auf See.
Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte außerdem 19.591 Drogentabletten, 640 Cannabispflanzen und zwei Milliliter flüssige Drogen sicher.
Auch Waffen wurden bei den Einsätzen entdeckt. In 32 Fällen beschlagnahmten die Behörden 152 Pistolen, 395 Patronen, 115 Waffenteile und vier Gewehre. Zudem wurden 286 Flaschen Alkohol sichergestellt.
Zehntausende Schmuggelwaren entdeckt
Bei zehn weiteren Zollkontrollen stießen die Einsatzkräfte auf insgesamt 215.461 geschmuggelte Waren, darunter 7.994 Zigarettenpackungen, 5.650 Zigarren und 221 Kilogramm Tabak.
Darüber hinaus stellten die Behörden 20.402 Liter geschmuggelten Kraftstoff sicher. In 25 Fällen wurde außerdem der missbräuchliche Einsatz von insgesamt 632.225 Litern steuerbegünstigten Dieselkraftstoffs festgestellt.
Kontrollen auch im Bosporus
Seit Jahresbeginn sicherte die Küstenwache zudem 189 Schiffe in den türkischen Meerengen. Damit summiert sich die Zahl der in den Jahren 2024 und 2025 sowie 2026 kontrollierten beziehungsweise gesicherten Schiffe auf 1.845.
Auch gegen Verstöße gegen den Meeresschutz gingen die Behörden vor. Wegen 219 Umweltverstößen wurden Geldstrafen in Höhe von insgesamt 141,33 Millionen türkischen Lira verhängt.
Die Türkei überwacht ihre Küsten und Hoheitsgewässer verstärkt, um Schmuggel und andere illegale Aktivitäten auf See zu bekämpfen.