Türkische Konditoren warnen: In mancher Pistazien-Baklava könnten Erbsen stecken

Bild: DHA
19.03.2026 – 14:00 Uhr

Kurz vor dem Ramadan-Fest warnt Ekrem Keskin, Präsident der Konditorenvereinigung von Antalya, vor minderwertigen Backwaren: Einige Produzenten könnten versuchen, die Kosten zu senken, indem sie in Pistazien-Baklava Erbsen mischen.

Keskin erklärte, dass der Preis für Baklava mit Antep-Pistazien vor dem Fest zwischen 1.750 und 2.000 TL pro Kilo liege, während Walnuss-Baklava zwischen 550 und 600 TL koste. Er rät, nur bei vertrauenswürdigen, lizenzierten Betrieben einzukaufen.

Die Nachfrage nach Süßwaren steigt in der Vorbereitungszeit für das Fest stark an, weshalb in den Produktionsstätten intensive Arbeit geleistet wird. Keskin betonte, dass Verbraucher schwer erkennen könnten, ob minderwertige Zutaten verwendet wurden. „An Baklava, die unter unserer Kontrolle in lizenzierten Betrieben hergestellt wird, erkennen Sie die Qualität sofort“, so Keskin.

Baklava bleibt laut Keskin die beliebteste Süßigkeit für die Festtage, neben anderen Klassikern wie Sarı Burma, Bülbül Yuvası, Kadayıf oder Katmer. Die Preise variieren je nach verwendeten Zutaten: Antep-Pistazien sind besonders teuer, derzeit rund 2.000 bis 2.500 TL pro Kilo.