Im Bezirk Kilimli der Provinz Zonguldak sind bei einem Einsturz in einem privaten Kohlebergwerk zwei Arbeiter ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt gerettet.
Gouverneur Osman Hacıbektaşoğlu verfolgte die Rettungsarbeiten vor Ort und informierte über den Ablauf. Demnach ging gegen 14.00 Uhr die Meldung über das Unglück ein, woraufhin umgehend Rettungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Die Bergung der drei verschütteten Arbeiter wurde am Abend abgeschlossen.

Die beiden Kumpel Ziya Kiret und Veysel Oruçoğlu konnten nur noch tot geborgen werden. Ein dritter Arbeiter, İsmet Kabuk, war bereits gegen 16.50 Uhr gerettet worden und inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Sein Zustand ist nach Angaben der Behörden gut.
Nach ersten Erkenntnissen führten die Arbeiter Reinigungs- und Wartungsarbeiten in einem Bereich durch, in dem es zuvor bereits zu einem Einsturz gekommen war. Während sie versuchten, einen eingestürzten Lüftungsschacht freizuräumen, wurden sie erneut von herabstürzendem Gestein verschüttet.
Die Staatsanwaltschaft leitete umgehend Ermittlungen ein. Ein Staatsanwalt und ein Sachverständigenteam untersuchen den Vorfall. Gouverneur Hacıbektaşoğlu sprach den Familien der Verstorbenen sein Beileid aus und dankte den beteiligten Rettungskräften von TTK, AFAD, UMKE und der Gendarmerie für ihren Einsatz.