Bartın – Trotz eines geltenden Badeverbots sind an einem Strand in der türkischen Provinz Bartın drei Menschen, darunter ein Kind, ins Meer gegangen und wenig später von Wellen und einer starken Strömung in Lebensgefahr gebracht worden. Rettungsschwimmer konnten die drei nach einem rund 20-minütigen Einsatz aus dem Wasser holen.
Die Provinzverwaltung von Bartın hatte wegen starken Windes und gefährlicher Strömungen für drei Tage an elf Stränden ein Badeverbot verhängt. Ausgenommen waren die Strände in Amasra und Kurucaşile.
Trotz der Warnung gingen am Vorabend am Mugada-Strand drei Personen ins Wasser. Wenig später wurden sie von der Strömung erfasst. Die Wellen erreichten in dem Bereich eine Höhe von bis zu zwei Metern.
Als die Rettungsschwimmer die Schreie des Kindes hörten, gingen sie sofort ins Wasser. Unter schwierigen Bedingungen kämpften sie sich zu den drei Personen vor und konnten sie nach etwa 20 Minuten sicher an Land bringen.
Alle drei Geretteten waren nach ersten Angaben wohlauf. Vorsorglich wurden sie zur Kontrolle in das staatliche Krankenhaus von Bartın gebracht.
Der dramatische Moment der Rettungsaktion wurde von einem Augenzeugen mit einem Mobiltelefon gefilmt.