DİYARBAKIR, (DHA) – In der Kulp-Region von Diyarbakır eskalierte ein Streit zwischen zwei verwandten Familien wegen eines mutmaßlichen „Brautraubs“ zu einer handfesten Auseinandersetzung mit Steinen, Stöcken und Messern. Dabei wurden vier Personen verletzt, ebenso der Ortsvorsteher Ramazan Azbay, der versuchte, die Schlägerei zu stoppen.
Der Vorfall ereignete sich am Abend im Turgut-Özal-Viertel von Kulp. Nach Angaben vor Ort begann die Auseinandersetzung zwischen den Familien als verbale Auseinandersetzung um eine „verlorene Braut“ und weitete sich schnell zu einem tätlichen Konflikt aus.

Vier Personen – A.O., F.O., İ.O. und N.D. – wurden durch Steine, Schläge und Messerstiche verletzt. Auch der Ortsvorsteher Ramazan Azbay erlitt Verletzungen, als er dazwischen ging.
Nach dem Notruf rückten Rettungsdienste, Polizei und Gendarmerie an. Die Verletzten wurden nach erster Behandlung in das Kulp Dr. Abdullah Biroğul Bezirkskrankenhaus gebracht. Dort wurden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, während die Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet wurden.