Şanlıurfa – Die Regionalentwicklungsbehörde des Südostanatolien-Projekts (GAP) plant, wichtige historische Stätten in der Region mithilfe von Solarenergie und intelligenten Automatisierungssystemen zu beleuchten, um den Tourismus zu fördern.
Bereits in diesem Jahr wurden die Beleuchtungsarbeiten am Hasankeyf Castle in Batman abgeschlossen, die als Vorbild für stark frequentierte historische Orte dienen. Derzeit laufen Projekte auf einer Fläche von 75.000 Quadratmetern am Balıklıgöl-Komplex und der historischen Burganlage in Şanlıurfa.
Das Ziel ist, dass beliebte historische Stätten nicht nur tagsüber, sondern auch nachts attraktiv bleiben.
GAP-Präsident Hasan Maral erklärte, dass die Behörde die regionale Entwicklung in allen Bereichen unterstütze. Er betonte die hohe Funktionalität des Beleuchtungsprojekts in Hasankeyf:
„Bei Projekten mit geringem Energieverbrauch setzen wir auf Solarenergie und erneuerbare Lösungen, auch unter Einbeziehung des Privatsektors.“
Maral hob hervor, dass bei der Umsetzung nicht auf herkömmliche Beleuchtung gesetzt wurde:
„Das Projekt in Hasankeyf ist ein grünes Energieprojekt, das auf großes Interesse stößt. Wir konnten damit fast 50 Prozent Energie einsparen. Den gleichen Ansatz verfolgen wir auf dem Balıklıgöl-Plateau.“
Pilotprojekte sollen künftig auch an weiteren stark frequentierten Standorten umgesetzt werden, darunter Zerzevan Castle in Diyarbakır, das Viertel Dereiçi in Savur, Mardin und die Ravanda-Burg in Kilis.
Müslüm Çoban, Mitglied des Prüfungsausschusses des Verbandes türkischer Reiseleiter, erklärte, dass die Beleuchtung der Wahrzeichen positiv zum Tourismus beitrage.
Er fügte hinzu, dass die Systeme eine einzigartige Atmosphäre schaffen und es Besuchern ermöglichen, die Sehenswürdigkeiten bei angenehmer Abendtemperatur zu besichtigen, insbesondere in den heißen Monaten Juli und August. Auch Touristen mit wenig Tageszeit können so die Hauptattraktionen abends erleben.