Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat den Bezirk Tuşba in der osttürkischen Provinz Van erschüttert. Das Beben ereignete sich um 08:52 Uhr und war auch in mehreren umliegenden Provinzen spürbar.
Nach Angaben der AFAD lag das Epizentrum in Tuşba, die Tiefe wurde mit etwa sieben Kilometern angegeben. Die Erschütterungen waren neben Van auch in Ağrı, Bitlis, Iğdır und Hakkari deutlich zu spüren.
Das Beben löste kurzzeitig Panik unter der Bevölkerung aus. Viele Menschen verließen ihre Häuser und versammelten sich auf Straßen, Plätzen und in Parks. Nach einiger Zeit kehrten die meisten jedoch wieder in ihre Wohnungen zurück.
Keine Opfer und keine Schäden gemeldet
Nach dem Erdbeben der Stärke 5,2 im Bezirk Tuşba in der Türkei haben mehrere Regierungsmitglieder Entwarnung gegeben. Nach ersten Erkenntnissen gibt es weder Todesopfer noch größere Schäden.
Innenminister Mustafa Çiftçi erklärte, dass das Beben um 08:52 Uhr registriert wurde und auch in den Provinzen Ağrı, Hakkari, Iğdır und Bitlis zu spüren war. Einsatzkräfte von AFAD, Gendarmerie und Polizei seien weiterhin im Einsatz und führten Geländeuntersuchungen durch. „Nach bisherigen Auswertungen der Notrufe gibt es keine Todesopfer oder negativen Entwicklungen“, so der Minister.
Auch Umwelt- und Städtebauminister Murat Kurum bestätigte, dass bislang keine Schäden festgestellt wurden. Die Teams der zuständigen Behörden seien jedoch weiterhin vor Ort und verfolgten die Lage aufmerksam.
Verkehrsminister Abdulkadir Uraloğlu teilte mit, dass es nach ersten Informationen keine Beeinträchtigungen der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur gebe.
Gesundheitsminister Kemal Memişoğlu erklärte zudem, dass die medizinischen Einsatzkräfte ihre Untersuchungen in der Region fortsetzen. Auch seinem Ministerium lägen bislang keine negativen Meldungen vor.