Türkei: Bewaffneter Angriff an Schule – 16 Verletzte, mehrere in Lebensgefahr

Bild: DHA
14.04.2026 – 19:40 Uhr

Nach dem bewaffneten Angriff auf eine Schule im türkischen Siverek hat die Provinzverwaltung Konsequenzen gezogen: Vier leitende Beamte wurden vorläufig ihres Amtes enthoben. Unterdessen kämpfen mehrere der insgesamt 16 Verletzten weiterhin um ihre Gesundheit.

Wie die Behörden mitteilten, ereignete sich die Tat an der Ahmet-Koyuncu-Berufsschule, wo ein ehemaliger Schüler das Feuer eröffnete. Ein Tatverdächtiger wurde inzwischen festgenommen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Von den Verletzten konnten sieben bereits aus dem Krankenhaus entlassen werden. Drei Personen befinden sich jedoch weiterhin in kritischem Zustand und werden in Krankenhäusern der Provinz Şanlıurfa behandelt.

Die Staatsanwaltschaft in Siverek hat eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Parallel dazu wurden auf Anweisung der Provinzverwaltung Inspektoren des Bildungsministeriums sowie des Innenministeriums entsandt, um den Vorfall auch verwaltungsintern aufzuarbeiten.

Im Zuge dieser Maßnahmen wurden zwei Führungskräfte der örtlichen Polizeibehörde sowie zwei Verantwortliche der Bildungsbehörde vorläufig suspendiert. Ziel sei es, eine transparente und ungehinderte Aufklärung sicherzustellen.

Die Behörden betonen, dass sowohl die strafrechtlichen als auch die administrativen Ermittlungen mit höchster Sorgfalt fortgeführt werden.