Adana – Ein tragischer Badeunfall hat in der südtürkischen Stadt Adana ein junges Leben gefordert. Der 22-jährige Student Mehmet Furkan Aksu ist gestorben, nachdem er im Seyhan Baraj Gölü in Lebensgefahr geraten war.
Der Student des Fachs Computerprogrammierung an der Çukurova Üniversitesi hatte am Donnerstag gemeinsam mit Freunden auf dem Universitätsgelände Basketball gespielt. Um sich anschließend abzukühlen, ging er in den nahegelegenen Stausee schwimmen.
Kurze Zeit später geriet Aksu im Wasser in Not und begann zu strampeln, bevor er plötzlich unterging und aus dem Blickfeld seiner Freunde verschwand. Diese alarmierten umgehend die Rettungskräfte.
Polizeitaucher, Feuerwehr und medizinische Einsatzteams rückten aus und starteten eine Suchaktion. Schließlich gelang es den Tauchern, den jungen Mann bewusstlos aus dem Wasser zu bergen. Nach einer ersten Versorgung vor Ort wurde er mit einem Rettungswagen in die Universitätsklinik, das Balcalı-Krankenhaus, gebracht.
Trotz intensiver medizinischer Behandlung erlag Mehmet Furkan Aksu in der Nacht seinen schweren Verletzungen.
Nach der Obduktion im Institut für Rechtsmedizin wurde der Leichnam des Studenten in seine Heimatprovinz Osmaniye überführt, wo er beigesetzt werden soll.