Vor der türkischen Schwarzmeerküste wird weiterhin nach einem 33-jährigen Mann gesucht, der trotz Badeverbots ins Meer gegangen und von den Wellen erfasst worden ist.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag am Strand Tersane in der Provinz Zonguldak. Bayram Kahveci und sein 34-jähriger Begleiter wollten dort zunächst baden. Nachdem Strandmitarbeiter wegen der schlechten Wetterbedingungen auf das bestehende Badeverbot hingewiesen hatten, verließen die beiden den Strand.
Anschließend gingen sie rund 200 bis 300 Meter entfernt von den Felsen aus ins Wasser. Kurz darauf wurde Bayram Kahveci von den starken Wellen aufs offene Meer hinausgetrieben. Sein Begleiter alarmierte den Notruf.
Einsatzkräfte der Küstenwache, des Katastrophenschutzes (AFAD), der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr leiteten umgehend eine groß angelegte Suchaktion auf See und entlang der Küste ein.
Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Rettungsarbeiten am Vorabend gegen 22 Uhr unterbrochen werden. Seit 6 Uhr am Morgen wird die Suche nach dem Vermissten fortgesetzt. Bisher blieb sie jedoch ohne Erfolg.