Die groß angelegte Suche nach dem seit Montagabend vermissten 17-jährigen Boran Öner im Van-See ist am Dienstagmorgen tragisch zu Ende gegangen. Einsatzkräfte bargen den leblosen Körper des Jugendlichen aus dem Wasser. Er war am Vorabend in der Hafenregion des Bezirks Edremit ins Wasser gestürzt.
Nach Angaben der Behörden war der Notruf am Montagabend eingegangen. Sofort wurden Einheiten der Wasserschutzpolizei und der Küstenwache sowie Polizeitaucher und Rettungssanitäter zum Unglücksort entsandt. Die in der Dämmerung eingeleiteten Suchmaßnahmen per Boot und zu Wasser blieben zunächst ohne Erfolg und mussten aufgrund der Dunkelheit unterbrochen werden.
Mit den ersten Sonnenstrahlen nahmen die Kräfte des Kommandos der Van-See-Gruppe, unterstützt von Tauchern und Booten der Küstenwache, die koordinierte Absuche des Seeabschnitts wieder auf. Im Zuge dieser gemeinsamen Operation gelang es den Teams schließlich, den leblosen Körper des Vermissten zu lokalisieren und zu bergen.
Der Leichnam Boran Öners wurde nach der Bergung zur Durchführung einer Obduktion in die Rechtsmedizin überführt. Im Anschluss an die gerichtsmedizinischen Untersuchungen soll er den Angehörigen zur Bestattung übergeben werden.