Ankara. Eine Fahrt zu einer Verlobungsfeier endete in der Türkei in einer Tragödie. Bei einem schweren Minibus-Unfall sind am 15. August sieben Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Mehrere weitere Personen wurden verletzt.
Nach Angaben der Behörden war der Minibus mit einer Familie auf dem Weg zu den Feierlichkeiten in der südosttürkischen Provinz Muş. Im Bezirk Lice der angrenzenden Provinz Diyarbakır platzte laut dem türkischen Fernsehsender NTV ein Reifen. Der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug, das sich überschlug.
Zunächst war von zwei Todesopfern die Rede. Später teilte das Gouverneursamt mit, dass insgesamt sieben Menschen gestorben seien: Zwei Personen erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen, fünf weitere starben anschließend im Krankenhaus.
Unter den Todesopfern sind auch zwei Kinder im Alter von vier und zehn Jahren.
Neun Verletzte wurden medizinisch behandelt. Eine Person befand sich nach Angaben der Behörden in schwerem Zustand.
Die Familie war auf dem Weg zu einer Verlobungsfeier – doch die Fahrt zu dem Fest wurde zu einer Tragödie, die zahlreiche Angehörige ihrer Liebsten beraubte.