Tragischer Hubschrauber-Absturz in Ankara: Fluglehrer stirbt nach Trainingsunfall

23.07.2026 – 15:00 Uhr

Ankara – Bei einem Hubschrauberabsturz während eines Trainingsflugs in der türkischen Hauptstadt Ankara ist ein pensionierter Oberst ums Leben gekommen. Der ehemalige Militärangehörige Yasaözden Bakkal, der als Fluglehrer tätig war, erlag seinen Verletzungen nach dem Unfall.

Der Absturz ereignete sich am Mittwoch gegen 10.00 Uhr Ortszeit im Stadtteil Sincan. Ein Trainingshubschrauber des Typs Robinson R44 stürzte während eines Fluges auf einem unbebauten Gelände neben einer Straße ab.

Rettungskräfte wurden nach dem Unfall umgehend zum Einsatzort entsandt. Die beiden Insassen des Hubschraubers konnten aus dem Wrack gerettet und mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wenige Stunden später bestätigten die Behörden den Tod des Fluglehrers Yasaözden Bakkal. Der zweite Insasse befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung.

Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen zur Unfallursache ein. Nach ersten Berichten und Aussagen von Augenzeugen soll sich der Unfall während eines Landemanövers ereignet haben. Demnach kam es bei der Trainingsübung zu einer harten Landung, bei der der Hubschrauber auf den Boden prallte.

Ein Beobachter erklärte, der Hubschrauber sei trotz des Aufpralls weitgehend intakt geblieben. Die genauen Gründe für den Absturz sollen nun durch die Untersuchungen der zuständigen Behörden geklärt werden.

Der verunglückte Robinson R44 ist ein in den USA produzierter, leichter Trainings- und Privathelikopter mit vier Sitzen und einem einzelnen Triebwerk. Der Typ zählt weltweit zu den am häufigsten eingesetzten zivilen Hubschraubern, da er vergleichsweise geringe Betriebskosten aufweist und als leicht zu handhaben gilt.

Luftfahrtexperten weisen jedoch darauf hin, dass einmotorige Hubschrauber dieser Klasse unter schwierigen Wetterbedingungen sowie bei hohen Temperaturen oder in großen Höhen Leistungseinbußen zeigen können.