Im Bezirk Muratpaşa der türkischen Touristenstadt Antalya ist bei einem Brand in einem Gecekondu (einfaches Wohnhaus) eine Person ums Leben gekommen. Der Hausbesitzer im oberen Stockwerk wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Das Feuer brach in der Nacht im Stadtteil Yeşildere in der 2864. Straße aus. Anwohner bemerkten dichten Rauch, der aus dem Gebäude aufstieg, und alarmierten den Notruf. Daraufhin wurden Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte zum Einsatzort entsandt.
Die Feuerwehr drang wegen der starken Rauchentwicklung mit Atemschutzgeräten in das Gebäude ein. Der Brand, der im Wohnzimmer ausgebrochen war, konnte nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. In dem betroffenen Raum entstand erheblicher Sachschaden.
Nach dem Löschen stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich noch eine Person im Gebäude befand, die den Brand nicht überlebt hatte. Das Opfer war so stark verbrannt, dass eine Identifizierung vor Ort nicht möglich war; Ausweisdokumente wurden nicht gefunden.
Der im oberen Stockwerk wohnende Hauseigentümer Ali H. (67) erlitt eine Rauchvergiftung. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Leichnam des Verstorbenen wurde nach Abschluss der Ermittlungen am Tatort zur Rechtsmedizin in Antalya überführt, wo die Identität und die genaue Todesursache geklärt werden sollen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.