Tee-Flatrate in Istanbuler Café entpuppte sich als leeres Versprechen – jetzt wird’s teuer!

30.08.2026 – 10:00 Uhr

Ein Café in Istanbul hat seinen Kunden unbegrenzten Tee zu einem Frühstücksangebot versprochen – das Versprechen aber offenbar nicht eingehalten. Die türkische Werbeaufsicht verhängte deshalb eine Geldstrafe von mehr als 108.000 Lira. Auch ein angebliches Haarwuchsmittel wurde teuer für den Hersteller.

Die türkische Werbeaufsicht des Handelsministeriums (Reklam Kurulu) geht weiterhin gegen Werbung und Verkaufspraktiken vor, die Verbraucher täuschen oder in die Irre führen könnten.

Bei einer Kontrolle eines Cafés in Istanbul stellten die Behörden fest, dass das Koçlar Cafe Restaurant mit einem Frühstücksteller inklusive „unbegrenztem Tee“ geworben hatte.

Nach Angaben der Behörde wurde das beworbene Versprechen den Kunden jedoch tatsächlich nicht gewährt. Die Werbeaufsicht wertete die Angaben daher als irreführende und täuschende Werbung.

Für das Café hat der Verstoß Konsequenzen: Es wurde eine Verwaltungsstrafe von 108.370 türkischen Lira verhängt.

Doch damit nicht genug: Die Werbeaufsicht verhängte im Rahmen ihrer Kontrollen weitere hohe Strafen. Ein Supermarkt soll mit irreführenden Aussagen geworben haben und muss 863.580 Lira zahlen.

Besonders teuer wurde es für den Hersteller eines Sprays, das mit dem Versprechen beworben wurde, neues Haar wachsen zu lassen. Gegen das Unternehmen wurde eine Verwaltungsstrafe von 10,837 Millionen Lira verhängt.

Die türkischen Behörden wollen mit den Kontrollen gegen Werbeversprechen vorgehen, die Verbraucher beim Kauf von Produkten oder Dienstleistungen täuschen könnten.