Die Meteorologie hat für die kommenden Tage eine kritische Wetterlage in der Türkei angekündigt: Ein starkes Tiefdruckgebiet aus dem Westen zieht ab Donnerstag über das Land und bringt heftige Regenfälle, Sturmböen und in einigen Regionen sogar Schnee. Besonders betroffen sind die westlichen Küstenregionen sowie die Marmara- und Ägäis-Region – dort heißt es: Schirm einpacken, sonst wird es nass!
Wie sieht es in Istanbul aus?
Für Istanbul wird aktuell kein Schnee erwartet. Die Stadt muss sich jedoch auf dichten Regen und stürmische Bedingungen einstellen. Die Temperaturen liegen zwischen 11 und 13 Grad, damit bleibt es zu warm für Schnee – aber nass und windig.
Schwere Regenfälle und Sturm an der Westküste
Meteorologen warnen, dass die Niederschlagsmengen so stark ausfallen könnten, dass Überschwemmungen und Wassereinbrüche möglich sind. Die Westküste, von Izmir über Çanakkale bis nach Istanbul, muss sich auf starke Gewitter und kräftigen Regen einstellen. Auch im Schiffsverkehr drohen Störungen durch Sturm.
Schnee-Alarm im Inland
Das Regengebiet dringt im weiteren Verlauf ins Landesinnere vor – und dort fallen die Temperaturen rapide. Eine Kaltfront aus dem Schwarzen Meer könnte den Regen in Schnee verwandeln. Besonders im zentralen Anatolien sind am Wochenende Schneefälle möglich, unter anderem in Ankara, Bolu und Çankırı. In höheren Lagen steigt die Gefahr von Glätte, Eis und Schneeverwehungen.
Östliche Türkei: Lawinen- und Eisrisiko
Im Osten des Landes wird es noch härter: In Regionen wie Erzurum, Kars und Van verstärkt sich der Schneefall. Die Temperaturen sinken deutlich unter null, und Lawinengefahr sowie starke Eisbildung werden erwartet.