Sechs Fahrzeuge krachen ineinander: 17 Verletzte bei Unfall in Antalya – darunter sechs Touristen

Bild: DHA
18.08.2026 – 9:18 Uhr

Manavgat/Antalya. Schwerer Verkehrsunfall auf der D-400 bei Manavgat: Bei einer Massenkarambolage mit sechs Fahrzeugen sind 17 Menschen verletzt worden, darunter sechs Touristen aus Ungarn und der Ukraine.

Der Unfall ereignete sich am Vorabend gegen 18 Uhr im Bereich Tekandız. Ein Minibus mit Touristen fuhr nach ersten Erkenntnissen auf ein Auto auf, das an einer roten Ampel angehalten hatte. Durch die Wucht des Aufpralls wurden insgesamt sechs Fahrzeuge in den Unfall verwickelt.

Sechs Touristen unter den Verletzten

Unter den Verletzten befanden sich sechs ungarische Staatsangehörige sowie eine Touristin aus der Ukraine. Auch mehrere türkische Staatsbürger wurden verletzt.

Rettungsdienste, Feuerwehr, Verkehrspolizei und Gendarmerie rückten zum Unfallort aus. Die Fahrzeuge wurden bei der Kollision teilweise erheblich beschädigt.

Die Verletzten wurden nach einer ersten medizinischen Versorgung in Krankenhäuser in Manavgat gebracht. Nach Angaben der Behörden bestand bei keinem der Verletzten Lebensgefahr.

D-400 lange nur einspurig befahrbar

Auch Manavgats Bezirksgouverneur Adil Karataş sowie Vertreter von Polizei und Gendarmerie machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Nach dem Unfall war die wichtige D-400, eine zentrale Verkehrsverbindung entlang der türkischen Riviera, längere Zeit nur einspurig und unter Kontrolle passierbar. Erst nachdem die beschädigten Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt worden waren, konnte der Verkehr wieder normal fließen.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache wurden aufgenommen.