In der Türkei sind zwischen 2021 und 2025 insgesamt 1.695 Schiffs- und Bootsunglücke registriert worden. Dabei kamen 151 Menschen ums Leben, 116 Personen gelten als vermisst, während 4.452 Menschen gerettet werden konnten. Das geht aus Daten des türkischen Verkehrs- und Infrastrukturministeriums sowie der Generaldirektion für Seeverkehr hervor.
Schiffsunfälle zählen weiterhin zu den größten Risiken für die maritime Sicherheit. Allein im vergangenen Jahr ereigneten sich 299 Seeunfälle, bei denen 561 Menschen gerettet, 21 Personen getötet, fünf vermisst und 39 verletztwurden.
Laut dem Marineunfall-Informationssystem (DKBS), das seit 2016 Daten erfasst, zeigt sich über Jahre hinweg eine hohe Zahl an Unglücken. Besonders auffällig ist das Jahr 2021 mit 523 Unfällen sowie 2024 mit 379 Unfällen.
Die Statistik des Zentralen Such- und Rettungskoordinationszentrums weist für die vergangenen Jahre folgende Zahlen aus:
-
2024: 379 Unfälle, 899 Gerettete, 45 Tote, 12 Vermisste
-
2023: 244 Unfälle, 728 Gerettete, 19 Tote, 42 Vermisste
-
2022: 250 Unfälle, 1.036 Gerettete, 23 Tote, 34 Vermisste
-
2021: 523 Unfälle, 1.228 Gerettete, 43 Tote, 23 Vermisste
Auch in den Jahren davor wurden hohe Opferzahlen registriert. So kamen 2020 insgesamt 122 Menschen bei Seeunfällen ums Leben – der höchste Wert im betrachteten Zeitraum.
Die Zahlen unterstreichen die anhaltende Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen, Prävention und schneller Seenotrettung, um die Risiken im türkischen Seeverkehr zu reduzieren.