Schockfall in der Türkei: Frau getötet, verbrannt und im Stausee versenkt

Bild: DHA
07.05.2026 – 14:00 Uhr

Im Fall der getöteten Kübra Yapıcı laufen die Ermittlungen in den Provinzen Burdur und Korkuteli weiter auf Hochtouren. Nach Angaben der Behörden wurde die 30-Jährige zunächst in ein Waldgebiet gebracht, dort erschossen und anschließend ihre Leiche verbrannt. Teile der sterblichen Überreste sollen später in einem Stausee entsorgt worden sein.

Auf Grundlage von Aussagen eines der Tatverdächtigen führte die Polizei nun Suchmaßnahmen am Korkuteli Dam durch. Einsatzkräfte der Staatsanwaltschaft Burdur und der Gendarmerie durchkämmten das Gebiet rund um den Staudamm über längere Zeit, um mögliche Leichenteile zu finden. Die Ermittlungen dauern an.

Zwei Männer wurden im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen. Einer der Verdächtigen soll laut Ermittlern angegeben haben, dass das Opfer aufgrund einer angeblichen Geldschuld in den Wald gebracht worden sei. Nach seiner Aussage wurde die Frau dort erschossen, anschließend verbrannt und ihre Überreste teilweise entsorgt.

Der Vater der Getöteten äußerte sich gegenüber Medien schwer erschüttert und forderte eine harte Bestrafung der Täter. Er kritisierte zudem den Umgang mit dem Fall und erklärte, dass er selbst entscheidende Hinweise wie Bilder, Fahrzeugdaten und weitere Informationen an die Ermittlungsbehörden übergeben habe.

Die Familie berichtet außerdem, dass das Social-Media-Profil der Vermissten nach ihrem Verschwinden weiterhin aktiv gewirkt habe, unter anderem durch scheinbare Aktivitäten und Interaktionen.

Auch eine mutmaßliche Tatwaffe wurde im Zuge der Ermittlungen sichergestellt und wird derzeit kriminaltechnisch untersucht. Die Staatsanwaltschaft setzt ihre Untersuchungen fort.