Ein ungewöhnlicher Wetterumschwung hat das international bekannte Tourismuszentrum Ayder Yaylası in der türkischen Provinz Rize in eine Winterlandschaft verwandelt. Obwohl der Kalender bereits April anzeigt, fielen die Temperaturen in der Region am Mittwoch abrupt, sodass das auf 1.350 Metern Höhe gelegene Plateau von einem heftigen Schneefall heimgesucht wurde.

Laut Angaben der örtlichen Behörden erreichte die Schneedecke stellenweise eine Höhe von mehr als 15 Zentimetern. Die sonst in sattem Frühlingsgrün erstrahlenden Wiesen und die charakteristischen Kiefernwälder präsentieren sich derzeit unter einer geschlossenen weißen Schicht. Auch die Dächer der traditionellen Holzhäuser und Pensionen in dem beliebten Ausflugsziel sind vollständig eingeschneit.
Der unzeitgemäße Wintereinbruch sorgte in der Region Çamlıhemşin für beeindruckende Panoramen. Das Ayder-Plateau, das in den Sommermonaten vor allem für seine Thermalquellen und dichten Nebelwälder Ziel tausender in- und ausländischer Gäste ist, zeigt sich derzeit von einer selten gesehenen, stillen Seite. Während der Niederschlag für die Vegetation und die Wasserspeicher der Region langfristig positiv bewertet wird, mahnen die Behörden aufgrund winterlicher Fahrbahnverhältnisse zur Vorsicht im Straßenverkehr.