Aufnahmen von verschmutzt wirkendem Wasser, das von den berühmten Klippen Antalyas ins Meer fließt, haben die türkische Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Nach der Veröffentlichung der Bilder wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf vorsätzliche Umweltverschmutzung eingeleitet.
In Antalya haben Aufnahmen eines mutmaßlichen Abwassereintritts ins Meer für Aufsehen gesorgt. Ein mit dem Handy aufgenommenes Video zeigt, wie aus einem Abwassersystem im Bereich der Küstenklippen größere Mengen Wasser in Richtung Meer fließen. Das Wasser wirkt auf den Bildern stark verschmutzt.
Nachdem die Aufnahmen in sozialen Medien verbreitet wurden, leitete die Staatsanwaltschaft von Antalya von Amts wegen Ermittlungen ein. Untersucht wird der Verdacht auf den Straftatbestand der „vorsätzlichen Umweltverschmutzung“ nach Artikel 181 des türkischen Strafgesetzbuches.
Im Zuge der Ermittlungen soll nun geklärt werden, wie es zu dem Vorfall kam und ob tatsächlich Abwasser ins Meer eingeleitet wurde. Zudem wollen die Behörden feststellen, welche Person oder Personen für die Einleitung verantwortlich sein könnten.
Die Untersuchungen zu dem Vorfall dauern an.