Schengen-Visum: In diesen Ländern haben Türken die besten Chancen

03.07.2026 – 17:00 Uhr

Wer als türkischer Staatsbürger ein Schengen-Visum beantragen möchte, hat je nach Zielland unterschiedliche Erfolgsaussichten. Aktuelle Auswertungen zeigen, welche Schengen-Staaten die niedrigsten Ablehnungsquoten verzeichnen und damit die besten Chancen auf eine Visumserteilung bieten.

Den geringsten Anteil abgelehnter Anträge weist das griechische Konsulat in Edirne mit lediglich 1,5 Prozent auf. Es folgen das rumänische Konsulat in Ankara (2,1 Prozent), das slowakische Konsulat in Istanbul (2,7 Prozent) und das portugiesische Konsulat in Ankara (2,9 Prozent).

Auch das rumänische Konsulat in Izmir (3,3 Prozent) sowie das spanische Konsulat in Istanbul (4,6 Prozent) gehören zu den Vertretungen mit vergleichsweise niedrigen Ablehnungsquoten.

Betrachtet man die Ablehnungsraten nach Ländern insgesamt, schneidet die Slowakei mit einer Quote von 6,6 Prozent am besten ab. Dahinter folgen Italien (8,7 Prozent) und Slowenien (10,92 Prozent). Ebenfalls vergleichsweise niedrige Ablehnungsquoten weisen Portugal (11,94 Prozent), Frankreich und Griechenland (je 14,6 Prozent) sowie Ungarn (14,9 Prozent) auf.

Deutlich schwieriger gestaltet sich die Visumerteilung hingegen für Antragsteller mit Reiseziel Deutschland, wo die Ablehnungsquote bei 22 Prozent liegt. Noch höher fallen die Quoten in Belgien (27,5 Prozent), Finnland (31,3 Prozent), Dänemark (39,4 Prozent) und Estland (42,5 Prozent) aus.

Experten betonen jedoch, dass die Wahl des Ziellandes allein keine Visumerteilung garantiert. Entscheidend für eine erfolgreiche Schengen-Bewerbung seien vollständige Unterlagen, ein nachvollziehbarer Reisegrund sowie der Nachweis ausreichender finanzieller Mittel.