Istanbul. Das türkische Handelsministerium hat gegen ein Restaurant im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu eine Geldstrafe verhängt, nachdem bei einer Kontrolle unzulässige Servicegebühren festgestellt worden waren.
Nach Angaben des Ministeriums hatte das Lokal bei insgesamt 69 Bestellungen zusätzliche Gebühren unter der Bezeichnung „Servicegebühr“ von seinen Gästen verlangt. Dafür wurde gegen den Betrieb eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 274.137 Türkischen Lira verhängt.
Die Kontrolle ergab zudem weitere Verstöße gegen die geltenden Verbraucherschutz- und Preistransparenzvorschriften. So fehlten bei 72 angebotenen Produkten die vorgeschriebenen Preisangaben auf der Speisekarte im Eingangsbereich des Restaurants. Für diesen Verstoß wurde eine zusätzliche Geldstrafe von 286.056 Lira verhängt.
Darüber hinaus stellten die Behörden bei sechs Produkten mutmaßlich ungerechtfertigte Preiserhöhungen fest. Die betreffenden Fälle werden nun vom Ausschuss zur Bewertung unlauterer Preissteigerungen geprüft.
Das Handelsministerium betonte, die Kontrollen würden fortgesetzt, um Verbraucher zu schützen, Transparenz bei Preisen sicherzustellen und faire Wettbewerbsbedingungen im Markt zu gewährleisten.