Trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheiten verzeichnet die deutsch-türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress eine ungebrochen starke Nachfrage nach Reisen in die Türkei. Wie das Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa am Mittwoch mitteilte, beförderte es während der diesjährigen Osterferien (28. März bis 12. April) insgesamt rund 680.000 Fluggäste.
Ein Schwerpunkt des Verkehrs lag dabei erwartungsgemäß auf den Verbindungen zwischen der Türkei und dem deutschsprachigen Raum. Auf den Routen von und nach Deutschland, Österreich und der Schweiz zählte die Airline in diesem Zeitraum etwa 420.000 Passagiere. Auch der britische Markt zeigte sich robust: Zwischen dem Vereinigten Königreich und der Türkei nutzten rund 65.000 Reisende das Angebot der Fluglinie.
Die mit Abstand größte Anziehungskraft übte erneut die türkische Mittelmeerküste aus. Die Mehrheit der Passagiere aus den deutschsprachigen Ländern sowie aus Großbritannien wählte Antalya als Ziel für den Osterurlaub.
Der Osterreiseverkehr markierte zugleich den Auftakt des umfangreichen Sommerflugplans, der am 29. März in Kraft getreten ist. SunExpress weitet damit ihr Streckennetz auf insgesamt 250 Flughäfen in 37 Ländern aus, wobei die Türkei mit 106 Zielorten das Kerndrehkreuz bleibt. Im Rahmen der Sommersaison hat die Airline zudem mehrere neue Direktverbindungen aufgelegt. Dazu zählen unter anderem die Strecken von Memmingen nach Antalya, von Düsseldorf nach Hatay sowie von Köln/Bonn nach Trabzon, Adana und Elazığ. Ergänzt wird das Angebot um Flüge von München und Hannover an die türkische Ägäisküste nach Edremit.
SunExpress-CEO Marcus Schnabel wertete die Osterbilanz als Beleg für die Stabilität des Marktes. „Trotz der weiterhin bestehenden geopolitischen Ungewissheiten, die das globale Reiseverhalten beeinflussen, erwies sich Ostern als Zeitraum mit robuster Nachfrage“, erklärte Schnabel. Die erzielten Passagierzahlen zeigen, dass die Türkei für Urlauber weiterhin eine verlässliche und attraktive Destination ist und die Reiselust ungebrochen ist.