In der aktuellen Staffel von „Survivor“ auf TV8 werden erstmals Teile einer Teamstrafe nicht im linearen Fernsehen ausgestrahlt. Produzent und Showmaster Acun Ilıcalı kündigte an, dass eine bestimmte Sanktion gegen die Verlierer-Mannschaft nicht in der Prime-Time-Ausstrahlung zu sehen sein werde.
Hintergrund sind die Richtlinien des türkischen Medienrats RTÜK. Ilıcalı begründete die Entscheidung während einer Ratsversammlung auf der Insel damit, dass man sich an die für die Hauptsendezeit geltenden Ausstrahlungsnormen halten müsse. „Die Belohnung wird zu sehen sein, aber die Strafe werden wir auf einer anderen Plattform veröffentlichen“, so Ilıcalı wörtlich.
Die „Survivor 2026“-Staffel setzt damit ihren Kurs fort, das Format durch neue, oft fordernde Strafen für die unterlegenen Teams zu verschärfen. Bislang mussten die Teilnehmer unter anderem Müll sammeln oder Geschirr spülen. Die nun anstehende, nicht TV-taugliche Strafe bleibt inhaltlich unklar und soll gesondert im Internet gezeigt werden. Sie sorgt bereits vor ihrer Veröffentlichung für gesteigertes Interesse unter den Zuschauern.