Nach frühlingshaften Temperaturen: Stürme, Starkregen und Kälteeinbruch für Teile der Türkei angekündigt

16.02.2026 – 15:00 Uhr

Nach frühlingshaften Temperaturen am Wochenende steht der türkischen Wetterbehörde zufolge ein markanter Wetterumschwung bevor. Bereits zur Wochenmitte sollen die Temperaturen schlagartig um bis zu zehn Grad sinken. Für 16 Provinzen wurde die gelbe Warnstufe ausgerufen.

Kräftiger Regen und Sturm erwartet

Laut den aktuellen Prognosen werden besonders die Regionen Marmara, Ägäis, Westliches Mittelmeer, Teile Zentralanatoliens sowie das westliche Schwarze Meer von kräftigen Regenfällen erfasst. In den Küstengebieten der Ägäis werden lokal starke Niederschläge erwartet.

Zudem soll der Wind aus südlichen Richtungen wehen, in vielen Regionen jedoch stark bis stürmisch (40–80 km/h). Betroffen sind insbesondere Marmara, Ägäis, Westliches Mittelmeer, Zentralanatolien sowie die inneren Teile der Schwarzmeerregion.

Der Meteorologe Orhan Şen erklärte, dass ab Mittwoch eine neue Kaltfront aus Nordwesten eintrifft und die Temperaturen landesweit deutlich absinken werden.

16 Provinzen unter Warnstufe Gelb

Eine gelbe Wetterwarnung gilt für folgende Provinzen:
Afyonkarahisar, Ankara, Aydın, Balıkesir, Burdur, Denizli, Giresun, Isparta, İzmir, Kırşehir, Konya, Manisa, Muğla, Ordu, Aksaray und Karaman.

In İzmir haben starke Regenfälle bereits Straßen und Plätze überflutet. In Manisa wurden durch heftige Sturmböen mehr als 100 Bäume entwurzelt, zudem wurde die Spitze eines Minaretts abgedeckt.

Schnee, Lawinen- und Glättegefahr

In mehreren nördlichen und östlichen Provinzen – darunter Bilecik, Bolu, Karabük, Hakkari, Ağrı, Kastamonu, Yozgat, Ardahan, Kars, Erzurum und Bayburt – wird Schneeregen und Schneefall erwartet.

Für die höheren Lagen im Osten des Schwarzen Meeres sowie im Osten Anatoliens besteht Lawinengefahr. Zudem wird in den Morgenstunden in den östlichen Regionen mit Glätte, Frost sowie Nebel gerechnet.

Die Behörden warnen vor möglichen Überschwemmungen, Verkehrsbehinderungen, umstürzenden Bäumen, abgedeckten Dächern sowie gesundheitlichen Risiken durch Ofen- oder Gasvergiftungen. In Marmara und der Ägäis wird außerdem mit Staubtransport gerechnet, was zu eingeschränkter Sicht und verschmutztem Niederschlag führen kann.

Die Meteorologiebehörde ruft die Bevölkerung dazu auf, offizielle Warnungen aufmerksam zu verfolgen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.