Die türkische Provinz Muğla, das drittwichtigste Touristenziel des Landes nach Istanbul und Antalya, hat im Jahr 2025 insgesamt 3.461.311 ausländische Besucher gezählt. Dies entspricht einem Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024, als die Zahl noch bei 3.695.405 lag. Dies geht aus offiziellen Statistiken hervor.
Muğla lockt mit seinen Küstenorten wie Bodrum, Marmaris und Fethiye traditionell Gäste für Bade- und Sonnenurlaube an. Die Region profitiert jedoch zunehmend auch von ihrem kulturellen Erbe mit 108 archäologischen Stätten und gewinnt durch Veranstaltungen wie die Präsidenten-Biketour zusätzlich an Bedeutung im Sporttourismus.
Die mit Abstand wichtigste Herkunftsnation war im vergangenen Jahr Großbritannien. Mehr als vier von zehn Besuchern (42 %) kamen von dort, was über 1,45 Millionen Personen entspricht. Es folgten Russland (elf Prozent), Polen (neun Prozent), Deutschland (sieben Prozent) und die Niederlande (drei Prozent).
Der Großteil der internationalen Gäste reiste per Flugzeug ein. Über die beiden internationalen Flughäfen der Provinz, Dalaman und Milas-Bodrum, kamen insgesamt rund 2,76 Millionen Touristen ins Land. Weitere knapp 700.000 Besucher erreichten die Region über verschiedene Seehäfen entlang der Küste.
Trotz des geringfügigen Rückgangs bleibt Muğla damit eine der zentralen Säulen des türkischen Tourismus.