ANTALYA – Zwei Männer sind vor der türkischen Mittelmeerküste bei Antalya mit Stand-up-Paddle-Boards (SUP) abgetrieben und von der Seepolizei gerettet worden. Die beiden hatten am Mittwochmorgen vom Strand im Stadtteil Konyaaltı aus das Meer befahren. Nachdem ihre Paddel gebrochen waren, konnten sie aus eigener Kraft nicht mehr ans Ufer zurückkehren.
Der Vorfall ereignete sich gegen 10.35 Uhr. Nach einem Notruf wurden Einsatzkräfte der Seepolizei in das Gebiet geschickt. Bei der Suche wurden die beiden Männer an unterschiedlichen Stellen auf dem Meer entdeckt. Einer befand sich rund drei Seemeilen vom Ufer entfernt, der andere etwa eine Seemeile vor der Küste.
Die Einsatzkräfte nahmen die beiden Männer an Bord ihres Bootes und brachten sie zum Yachthafen Kaleiçi. Dort wurden sie von der Polizei an Land gebracht.
Nach Angaben der Einsatzkräfte waren die beiden in einem guten gesundheitlichen Zustand. Sie hätten keine medizinische Behandlung angefordert. Auch bei den Kontrollen durch die Rettungskräfte seien keine gesundheitlichen Probleme festgestellt worden.
Einer der Geretteten erklärte gegenüber Journalisten, sie hätten ursprünglich nach Griechenland gelangen wollen. „Wir wollten nach Griechenland. Wir sind bis Yalım gekommen. Wir haben nicht geschlafen, unsere Paddel sind verschwunden“, sagte er auf die Frage nach dem Ablauf des Vorfalls.
Die beiden Männer konnten anschließend den Einsatzort unverletzt verlassen.