BERLIN (DHA) – Im Rahmen seines Deutschland-Besuchs hat Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy in Berlin das Yunus-Emre-Institut besucht und sich mit Studierenden getroffen, die Türkisch lernen.
Ersoy hielt sich anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Gebaute Gemeinschaft. Göbeklitepe, Taş Tepeler und das Leben vor 12.000 Jahren“, die in Zusammenarbeit mit dem türkischen Kultur- und Tourismusministerium und dem Vorderasiatischen Museum der Berliner Staatlichen Museen organisiert wurde, in der deutschen Hauptstadt auf.
Bei einem Treffen im Berliner Yunus-Emre-Türkischen Kulturzentrum sagte Ersoy: „Das Yunus-Emre-Institut ist eines der lebendigsten Beispiele für die Verbindungen zwischen Gesellschaften.“ Er zeigte sich erfreut, in einer der wichtigsten Einrichtungen zur Vertretung der türkischen Kultur in Deutschland zu sein.
Die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland würden durch historische Freundschaft, starke wirtschaftliche Partnerschaften und enge menschliche Verbindungen stetig gefestigt, so Ersoy. Das seit 2012 in Berlin aktive Yunus-Emre-Institut sei ein konkretes Beispiel für diese enge Zusammenarbeit.
Die Arbeit des Instituts ermögliche es Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, einander besser kennenzulernen, und trage dazu bei, sich um gemeinsame menschliche Werte zu versammeln. Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Kunst und Sprache stärkten das gegenseitige Vertrauen und förderten nachhaltige Beziehungen zwischen den Gesellschaften, erklärte der Minister.
Im Anschluss an seine Rede dankte Ersoy allen Beteiligten für ihre Arbeit und wünschte dem Zentrum weiterhin wachsenden Erfolg. Während seines Besuchs informierte er sich über die Aktivitäten des Instituts, nahm an einer Musikdarbietung teil und sprach mit Universitätsstudierenden, die Türkisch lernen.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account bezeichnete Ersoy das Yunus-Emre-Institut als einen der stärksten Vertreter der türkischen Kulturdiplomatie im Ausland. Das Institut trage die kulturelle Vielfalt der Türkei in die Welt hinaus, stärke gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und Dialog und baue mit jeder Veranstaltung neue „Brücken der Herzen“, so Ersoy. (DHA)