Ein aus Georgien gestartetes Privatflugzeug musste wegen eines Motorschadens vor der türkischen Provinz Rize auf dem Schwarzen Meer notlanden. Die beiden Insassen wurden unverletzt gerettet.
Ein zweisitziges Privatflugzeug ist am Mittwoch vor der türkischen Schwarzmeerküste bei Rize wegen eines Motorschadens auf dem Meer notgelandet. Die Maschine war vom Flughafen Batumi in Georgien zum Flughafen Ordu-Giresun unterwegs.
Nach dem Notruf wurden umgehend Einsatzkräfte der türkischen Küstenwache in das Gebiet vor dem Landkreis Pazar entsandt. Ein Küstenwachschiff, zwei Boote und ein Tauchteam beteiligten sich an der Rettungsaktion.
Beide Insassen wohlauf
Die beiden Insassen, zwei belgische Männer im Alter von 55 und 69 Jahren, konnten von den Küstenwachekräften lebend und bei Bewusstsein aus dem Meer geborgen werden. Sie wurden vorsorglich zur Untersuchung in das Kaçkar-Staatskrankenhaus gebracht. Nach Angaben der Behörden bestand keine Lebensgefahr.
Der Gouverneur von Rize, İhsan Selim Baydaş, erklärte, der Kontakt zu dem Flugzeug sei hergestellt worden, nachdem die Piloten einen Notfall gemeldet hatten. Sie hätten den Flughafen nicht mehr erreichen können und seien deshalb gezwungen gewesen, auf dem Meer zu landen.
„Unsere Küstenwache war sofort in Alarmbereitschaft und konnte das Flugzeug erreichen“, sagte Baydaş.
Flugzeug schwimmt auf dem Wasser
Nach Angaben des Gouverneurs war ein Motorschaden die Ursache für die Notlandung. Die Maschine schwamm nach dem Vorfall zunächst auf der Wasseroberfläche und sollte anschließend von den Einsatzkräften geborgen werden.
Baydaş bezeichnete den Vorfall als glimpflich verlaufenen Unfall. Am Flughafen selbst habe es keinerlei Probleme gegeben.