Die Türkei stellt sich auf einen deutlichen Wetterumschwung ein. Ab dem 4. November soll eine Kaltluftfront aus Russland große Teile des Landes erfassen. Neben kräftigen Regenfällen werden bis zum Wochenende auch die ersten Schneefälle der Saison erwartet.
Die Temperaturen könnten landesweit um bis zu acht Grad zurückgehen. In Istanbul und der Hauptstadt Ankara werden für den 5. November nur noch Höchstwerte von etwa zwölf beziehungsweise elf Grad erwartet. Zuvor lagen die Temperaturen dort noch bei rund 19 bis 20 Grad.
Nach Angaben des türkischen Wetterdienstes ist in weiten Teilen des Landes mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Besonders starke Niederschläge werden an Teilen der Ägäisküste sowie in den nordwestlichen Provinzen Edirne und Kırklareli und in Antalya im Südwesten erwartet. Die Behörden warnen vor möglichen Beeinträchtigungen durch das Unwetter.
Auch in Istanbul dürfte sich die Wetterlage zunächst weiter verschärfen. Nachdem es am Abend des 2. November örtlich zu Überschwemmungen gekommen war, sollen die Regenfälle am Nachmittag des 3. November erneut zunehmen und bis zum 4. November anhalten. Gleichzeitig gehen die Temperaturen schrittweise zurück.
Erster Schnee in mehreren Provinzen möglich
Besonders im Norden der Türkei, in der Schwarzmeerregion und in den Landesinneren könnte der Kälteeinbruch bereits winterliche Bedingungen bringen. In höheren Lagen der Provinzen Rize, Artvin und Gümüşhane sowie in Erzurum und Kars wird gegen Ende der Woche der erste Schnee der Saison erwartet.
Der Meteorologe Çalışkan warnte zudem vor möglichen kräftigen Schneefällen zwischen dem 5. und 7. November. Vor allem in Gebirgsregionen und höher gelegenen Siedlungen könne es dadurch zu Verkehrsbehinderungen kommen.
In der Ägäis- und Mittelmeerregion sollen die Niederschläge ab dem 5. November nachlassen. Dort wird wieder freundlicheres Wetter erwartet, allerdings bleiben die Temperaturen deutlich niedriger als in der vergangenen Woche.