Im Zusammenhang mit dem Fund einer verbrannten Frauenleiche auf einem Baustellengelände im Bezirk Torbalı der westtürkischen Provinz İzmir hat die festgenommene Verdächtige die Vorwürfe eines vorsätzlichen Tötungsdelikts zurückgewiesen.
Wie türkische Medien unter Berufung auf Polizeiquellen berichten, wurde die Leiche der Frau nach einem Hinweis auf einem Gelände in Torbalı entdeckt. Bei dem Opfer handelt es sich um Emine Dönmez.
Die festgenommene Dilek D. erklärte in ihrer ersten Aussage, Emine Dönmez sei eine ehemalige Nachbarin ihrer Mutter gewesen. Beide hätten einige Zeit gemeinsam Zeit verbracht. Während einer Autofahrt habe sich Dönmez plötzlich unwohl gefühlt und stark zu husten begonnen.
„Ich wollte ihr helfen und schlug ihr auf den Rücken. Dabei stieß sie mit dem Kopf an und verlor ihr Leben“, sagte die Verdächtige laut ihrer Aussage.
Weiter erklärte Dilek D., sie habe anschließend die Kontrolle verloren und aus Panik die Leiche verbrannt.
Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Die Behörden prüfen derzeit die genaue Todesursache sowie die Umstände des Vorfalls.