ANKARA – Die Hochgeschwindigkeitszüge in der Türkei haben seit ihrer Einführung rund 110 Millionen Passagiere befördert, teilte Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu mit. Das Hochgeschwindigkeitsnetz erstreckt sich mittlerweile über 2.251 Kilometer.
Anlässlich des 17. Jahrestags der Inbetriebnahme der ersten Hochgeschwindigkeitsstrecke Ankara–Eskişehir erklärte Uraloğlu, dass die Linie am 13. März 2009 eröffnet wurde und den ersten Abschnitt des Projekts Ankara–Istanbul bildete. Allein die Strecke Ankara–Eskişehir habe seit der Eröffnung rund 21,4 Millionen Passagiere transportiert. Die Stadt Eskişehir habe sich dadurch zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Bahnverkehr und die Bahntechnik in der Türkei entwickelt.
Seitdem wurden schrittweise weitere Strecken eröffnet, darunter Ankara–Konya (2011), Konya–Istanbul und Ankara–Istanbul (2014), Karaman–Istanbul und Karaman–Ankara (2022), Ankara–Sivas (2023) sowie Sivas–Istanbul (2024).
Uraloğlu berichtete, dass täglich durchschnittlich 34.000 Passagiere die Hochgeschwindigkeitszüge nutzen. Die meistfrequentierte Strecke ist Ankara–Istanbul mit 16.723 täglichen Fahrgästen, gefolgt von Konya–Istanbul mit 4.517 und Ankara–Konya mit 3.665 Passagieren.
Im Rahmen der langfristigen Verkehrsstrategie 2053 plant die Türkei, ihr Schienennetz bis 2028 auf 17.287 Kilometer auszubauen.