Heftiger Sturm trifft West-Türkei – Schwere Sturmböen sorgen für Chaos in Istanbul

08.01.2026 – 12:00 Uhr

ISTANBUL – Ein heftiger Sturm traf am 8. Januar Istanbul und sorgte für starke Winde, meterhohe Wellen und erhebliche Störungen im Schiffsverkehr. Auch mehrere andere Provinzen im Westen der Türkei waren betroffen.

Nach Warnungen des Türkischen Staatlichen Meteorologischen Dienstes fegten bereits am Morgen orkanartige Winde durch Istanbul und verstärkten sich über dem Bosporus und dem Marmarameer.

In Beşiktaş schlugen hohe Wellen auf die Küste ein und sorgten für gefährliche Bedingungen. Der Schiffsverkehr kam nahezu vollständig zum Erliegen, Passagierverbindungen zwischen Beşiktaş und Kadıköy wurden ausgesetzt, und mehrere Fährlinien meldeten zahlreiche Ausfälle.

Auch an Land gab es Schäden: In Bakırköy fiel ein Baum auf vier Fahrzeuge entlang der Küstenstraße, wodurch eine Spur vorübergehend gesperrt werden musste. In Bahçelievler verletzte ein umstürzender Baum einen Fußgänger leicht. In einigen Stadtteilen wurden Windgeschwindigkeiten von über 70 km/h gemessen.

Sturm trifft weitere Regionen

Auch die Marmara- und Ägäis-Regionen hatten mit schweren Wetterbedingungen zu kämpfen.

  • In Çanakkale führte starker Wind zur vorübergehenden Sperrung des Schiffsverkehrs durch die Dardanellen, mehrere Fährverbindungen fielen aus.

  • In Edirne sorgten starke Regenfälle für lokale Überschwemmungen.

  • In İzmir blieben Fischer aufgrund rauer See im Hafen und nutzten die Zeit für Wartungsarbeiten.

  • An der Schwarzmeerküste verursachten schwere Winde in Samsun umgestürzte Bäume, die Straßen blockierten.

Die Behörden riefen weiterhin zu Vorsicht auf und rieten, Schiffs- und Straßenverkehr nach Möglichkeit zu meiden, bis sich die Wetterbedingungen beruhigen.