Glücksindex steigt: Jeder zweite Erwachsene in der Türkei ist happy

Bild: DHA
17.02.2026 – 17:00 Uhr

Die Menschen in der Türkei sind wieder zufriedener. Wie das türkische Statistikamt TÜIK veröffentlichte, stieg der Anteil der über 18-Jährigen, die sich als glücklich bezeichnen, im Jahr 2025 auf 53,3 Prozent. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 49,6 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der Unzufriedenen von 14,5 auf 13,0 Prozent.

Frauen zufriedener als Männer

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen nahm das Glücksempfinden zu. Bei den Männern stieg der Anteil der Glücklichen von 46,9 auf 51,4 Prozent. Bei den Frauen erhöhte sich der Wert von 52,3 auf 55,1 Prozent.

Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen: Hier stieg die Quote um 7,1 Prozentpunkte auf 54,6 Prozent. Auch in allen anderen Altersgruppen wurde ein Anstieg gemessen.

Verheiratete deutlich glücklicher

Verheiratete Menschen gaben häufiger an, glücklich zu sein, als Unverheiratete. 56,9 Prozent der Verheirateten bezeichneten sich als glücklich, bei den Nichtverheirateten waren es 46,6 Prozent. Besonders hoch ist der Wert bei verheirateten Frauen mit 59,6 Prozent.

Familie und Gesundheit als wichtigste Glücksfaktoren

Als wichtigste Quelle des Glücks nannten 69 Prozent der Befragten ihre Familie. Es folgen Kinder (15,6 Prozent) sowie persönliche Faktoren wie sie selbst oder der Ehepartner.

Bei den Lebenswerten steht die Gesundheit klar an erster Stelle: 64,9 Prozent gaben an, dass sie vor allem gesund zu sein glücklich mache. Danach folgen Liebe, Erfolg, Geld und Arbeit.

Zwei Drittel blicken optimistisch in die Zukunft

67,1 Prozent der Befragten erklärten, optimistisch in ihre persönliche Zukunft zu schauen – bei Männern und Frauen nahezu identisch.

Die durchschnittliche Lebenszufriedenheit, gemessen auf einer Skala von 0 bis 10, lag wie im Vorjahr bei 5,7 Punkten.

Am zufriedensten zeigten sich die Menschen mit den öffentlichen Sicherheitsdiensten (74,1 Prozent), gefolgt von Verkehr, Gesundheitswesen und Sozialversicherung.

Als größtes Problem des Landes nannten die Befragten die steigenden Lebenshaltungskosten (31,3 Prozent). Armut und Bildung folgten auf den weiteren Plätzen.