Bei einem schweren Verkehrsunfall in der türkischen Mittelmeerstadt Antalya sind fünf Menschen verletzt worden. Zwei Autos waren im Stadtteil Kepez frontal zusammengestoßen, eine Fahrerin wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Der Unfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr auf dem Barış-Manço-Boulevard. Ein Auto mit dem Kennzeichen 07 AVR 883, gesteuert von Gül Ö., kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache mit einem entgegenkommenden Wagen (34 PH 0955), den Ömer A. fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn geschleudert.
Augenzeugen alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Noch vor deren Eintreffen versuchten andere Autofahrer, den Verletzten zu helfen, stellten jedoch fest, dass Fahrerin Gül Ö. in ihrem Sitz eingeklemmt war. Kurz darauf trafen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Unfallort ein.
Bergung unter schwierigen Bedingungen
Unter starkem Regen gelang es der Feuerwehr gemeinsam mit Helfern vor Ort, Gül Ö. aus dem zerstörten Fahrzeug zu befreien. Sie wurde auf einer Trage aus dem Auto gehoben und im Rettungswagen erstversorgt. Neben ihr wurden auch die Mitfahrer İsa Ö., Celal Ö. und Celal D. sowie der Fahrer des zweiten Wagens, Ömer A., medizinisch behandelt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Straße war infolge des Unfalls zeitweise teilweise gesperrt, konnte jedoch nach der Bergung der Fahrzeuge wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.