Am ersten Tag des islamischen Opferfestes hat ein entlaufenes Schlachtrind in der türkischen Hauptstadt Ankara für erhebliche Aufregung gesorgt. Das Tier war seinen Besitzern bei den Vorbereitungen zur rituellen Schlachtung entkommen und stellte die Einsatzkräfte vor eine mehrstündige Herausforderung.
Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen im Stadtteil Keçiören, genauer im Bezirk Ovacık. Nach dem traditionellen Festgebet wollten die Halter das Rind der rituellen Schlachtung zuführen, als sich der Bulle losriss und auf ein brachliegendes Grundstück flüchtete. Die Besitzer versuchten mehrfach, das verängstigte Tier einzufangen, doch der Bulle ließ niemanden an sich heran.
Schließlich rückte die alarmierte Spezialeinheit der Veterinärbehörde Keçiören mit Betäubungsausrüstung an. Mittels eines Narkosegewehrs konnte das Tier sediert und anschließend mit Seilen gesichert werden. Nach erfolgreicher Betäubung übergaben die Einsatzkräfte den Bullen seinen Besitzern wohlbehalten zurück. Über mögliche Verletzungen von Menschen oder Tieren wurden keine Angaben gemacht.