In der türkischen Mittelmeerprovinz Antalya ist es am Montagabend zu einem Waldbrand gekommen. Betroffen war ein Gebiet im Landkreis Serik, in dem gegen Ortszeit 19.30 Uhr in der Nähe des Ortsteils Sarıabalı im Bereich Terziler ein Feuer ausbrach. Anwohner bemerkten die Flammen und alarmierten umgehend die Behörden.
Einsatzkräfte der Forstverwaltung begannen daraufhin mit der Brandbekämpfung vom Boden aus. Sie wurden dabei von der Feuerwehr der Stadt Antalya sowie von Einheiten der Gendarmerie unterstützt. Auch die Bewohner der umliegenden Häuser beteiligten sich an den Löscharbeiten und setzten eigene Wasserschläuche ein, um die Ausbreitung der Flammen einzudämmen.

Nach Angaben der Behörden konnte der Brand noch am Abend unter Kontrolle gebracht werden, bevor er auf Wohngebiete übergriff. Vorsorglich wurden zwei nahegelegene Häuser vorübergehend geräumt, da sich das Feuer zeitweise bis an die Siedlungsgrenze näherte. Gebäudeschäden wurden jedoch nicht gemeldet.
Durch den Brand wurden rund zwei Hektar Wald- und Vegetationsfläche zerstört. Unter den betroffenen Pflanzen befanden sich auch Olivenbäume. Derzeit finden Nachlöscharbeiten statt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Der Landrat von Serik, Dr. Cemal Şahin, sprach von einem erfolgreichen Einsatz. Trotz der aktuellen Jahreszeit, die nicht als klassische Waldbrandsaison gilt, hätten die Einsatzkräfte rasch und effektiv reagiert. Der Schaden liege ersten Einschätzungen zufolge bei etwas mehr als zwei Hektar.
Auch aus der Bevölkerung kam vorsichtige Entwarnung. Ein Anwohner erklärte, dass es keine Schäden an den Häusern gebe, erinnerte jedoch daran, dass es in dem Gebiet bereits in früheren Jahren zu ähnlichen Bränden gekommen sei. Die Lage habe sich inzwischen stabilisiert.