Feuer im Fischereihafen von Antalya: Mehr als 20 Boote gehen in Flammen auf

31.08.2026 – 15:00 Uhr

Heftiger Brand an der türkischen Mittelmeerküste: In Antalya ist ein Feuer von einer trockenen Wiesenfläche auf einen Fischereihafen übergesprungen. Mehr als 20 Boote wurden von den Flammen erfasst und schwer beschädigt oder zerstört. Zeitweise musste zudem die wichtige Straße zwischen Antalya und Kemer gesperrt werden.

Der Brand brach in der Nacht auf Sonntag im Bereich Sarısu aus. Nach Angaben des Gouverneurs von Antalya, Hulusi Şahin, wurden die Einsatzkräfte gegen 3.30 Uhr alarmiert. Starker Wind fachte die Flammen immer weiter an. Das Feuer breitete sich rasch von der Böschung am Straßenrand auf die auf Land liegenden Boote eines nahe gelegenen Fischereihafens aus.

Flammen greifen auf Boote über

Innerhalb kurzer Zeit standen zahlreiche Boote in Flammen. Mehr als 20 Schiffe wurden durch das Feuer beschädigt oder zerstört. Die Einsatzkräfte kämpften unter schwierigen Bedingungen gegen die Flammen und versuchten gleichzeitig, ein Übergreifen des Feuers auf weitere Bereiche zu verhindern.

Nach Angaben von Gouverneur Şahin drohte zeitweise eine noch weitaus größere Katastrophe. Die Flammen hätten auf die im Wasser liegenden Boote sowie auf das umliegende Waldgebiet übergreifen können.

Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres

Feuerwehr- und Rettungskräfte rückten mit großem Aufgebot an. Durch ihren schnellen und intensiven Einsatz konnte verhindert werden, dass sich der Brand weiter ausbreitete. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, das Feuer vollständig unter Kontrolle zu bringen.

Auch die Antalya-Kemer-Straße war wegen der Löscharbeiten und der anschließenden Kühlung vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Nachdem die Einsatzkräfte ihre Arbeiten beendet hatten, wurde die wichtige Verkehrsverbindung wieder freigegeben.

Ursache noch unklar

Warum das Feuer ausbrach, ist bislang nicht geklärt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Gouverneur Şahin betonte, dass die Untersuchungen sorgfältig fortgesetzt würden.

Fest steht: Was zunächst als Brand auf einer trockenen Fläche begann, entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem gefährlichen Feuerinferno – und hätte ohne das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte deutlich größere Ausmaße annehmen können.