Ersoy in Marmaris: Positive Bilanz und Zukunftsausblick für den Tourismussektor

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06.03.2024 – 11:00 Uhr

Der türkische Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy traf sich mit Vertretern der Tourismusbranche sowie verschiedenen Nichtregierungsorganisationen in der Stadt Marmaris, um über die aktuellen Entwicklungen und Zukunftsaussichten des Tourismussektors zu sprechen.

In seiner Rede betonte Minister Ersoy die Herausforderungen, denen die Welt in den letzten Jahren gegenüberstand. Er bedankte sich jedoch gleichzeitig für die bewussten Schritte und die effektive Zusammenarbeit von Staat und Sektor. Besonders hob er die Widerstandsfähigkeit des türkischen Tourismussektors gegenüber globalen und regionalen Krisen in den letzten sechs Jahren hervor. Die Maßnahmen und die Kooperation von öffentlichem und privatem Sektor haben dazu geführt, dass die Türkei aus den Krisen am wenigsten betroffen war und eine schnelle Erholung und kontinuierliches Wachstum verzeichnete.

Marmaris: Die älteste und bedeutendste Tourismusregion der Türkei

In seiner Rede betonte Minister Ersoy besonders die Bedeutung von Marmaris als einer der ältesten und bedeutendsten Tourismusregionen des Landes. Die Stadt hat eine lange Tradition als eines der luxuriösesten Reiseziele. Minister Ersoy appellierte an die gemeinsamen Erinnerungen der Menschen und betonte, dass es für viele Familien ein Traum war, in den vergangenen Jahrzehnten nach Marmaris zu reisen und diesen Traum zu erfüllen.

Minister Ersoy unterstrich die Bedeutung von Marmaris als eines der wichtigsten Gesichter der türkischen Tourismuswerbung und bedankte sich bei den Branchenvertretern vor Ort, die maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen.

Des Weiteren sprach er über die beeindruckenden Erfolge im Jahr 2023, trotz regionaler Krisen und Katastrophen. Die Türkei verzeichnete Rekorde und plane, diesen positiven Trend in den kommenden Jahren fortzusetzen. Im Rahmen der Vision 2028 strebt das Land an, die Verteilung des Tourismus gerechter zu gestalten, damit die Regionen ihren verdienten Anteil erhalten. Minister Ersoy sieht die Ägäisregion als realistisches Ziel mit einem Anteil von mindestens 20 Prozent.

Tourismusmasterpläne in allen Großstädten

Wichtige Schritte zur Förderung des Tourismus seien die Zusammenarbeit mit der Tourismusentwicklungsagentur und die intensive Werbung in 200 Ländern. Besonderes Augenmerk wird auf die Ägäis gerichtet, um die Region durch gezielte Kampagnen weiter zu stärken.

Ein weiterer wichtiger Punkt in Ersoys Rede war die Forderung nach Tourismusmasterplänen von allen Großstädten. Es wurde betont, wie wichtig eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen Zentralregierung, örtlichen Behörden und Akademikern ist, um langfristige Tourismusziele zu erreichen. Besonders die Großstädte sollten maßgeblich an der Erstellung der Masterpläne beteiligt sein, da sie die lokalen Potenziale am besten kennen.