Erfreuliche Bilanz in der Türkei: Tödliche Verkehrsunfälle während des Ramadan-Festes um 40 Prozent zurückgegangen

25.03.2026 – 15:00 Uhr

Das türkische Innenministerium hat einen deutlichen Rückgang der tödlichen Verkehrsunfälle während des diesjährigen Ramadan-Festes gemeldet und führt dies auf eine verbesserte Einhaltung der Verkehrsregeln zurück.

In einer über soziale Medien veröffentlichten Erklärung teilte das Ministerium mit, dass die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle um 39,5 Prozent gesenkt werden konnte, während die Zahl der Todesfälle am Unfallort im Vergleich zum viertägigen Festzeitraum im Jahr 2023 um 29,5 Prozent zurückging.

Laut Daten der Generaldirektion für Sicherheit und des Gendarmerie-Hauptkommandos wurden landesweit insgesamt 2.753 Verkehrsunfälle erfasst. Bei diesen Unfällen kamen 31 Menschen ums Leben, während 4.861 weitere verletzt wurden.

Minister für Verkehr und Infrastruktur Abdulkadir Uraloğlu wies darauf hin, dass das Verkehrsaufkommen während der Feiertage erheblich angestiegen ist. Zwischen dem 18. und 22. März nutzten mehr als 12,3 Millionen Fahrzeuge die Autobahnen und großen Brücken.

Er ergänzte, dass staatlich betriebene Autobahnen sowie die Fatih Sultan Mehmet- und 15. Juli-Märtyrerbrücken in Istanbul vom 19. bis 22. März mautfrei waren, was zur Erhöhung der Mobilität beitrug. Der Verkehr hatte bereits einen Tag vor dem offiziellen Beginn des Festes merklich zugenommen.