Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat in der Nacht den Westen der Türkei erschüttert. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD lag das Epizentrum im Landkreis Sındırgı in der Provinz Balıkesir. Das Beben ereignete sich um 00.24 Uhr in einer Tiefe von 11,04 Kilometern und war auch in den Metropolen Istanbul und Izmirdeutlich zu spüren.
Die Behörden reagierten umgehend. AFAD sowie weitere zuständige Institutionen leiteten sofort Sicherheits- und Lageerkundungen vor Ort ein.
Der Gouverneur von Balıkesir, İsmail Ustaoğlu, erklärte in einer Stellungnahme, dass es bislang keine Berichte über Schäden oder Verletzte gebe. Die Überprüfungen in der Region würden jedoch weiterhin fortgesetzt. Er sprach den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern seine besten Genesungs- und Solidaritätswünsche aus.
Auch Innenminister Ali Yerlikaya bestätigte, dass alle Einsatzkräfte im Einsatz seien. Das Erdbeben sei in mehreren umliegenden Provinzen zu spüren gewesen, die Lage werde genau beobachtet.
Nach aktuellem Stand gibt es keine negativen Entwicklungen, die Behörden bleiben jedoch in erhöhter Bereitschaft.