Durchfall-Gerüchte wegen Leitungswasser – Ankara gibt Entwarnung

30.07.2026 – 16:00 Uhr

Die Stadtverwaltung von Ankara hat Berichte und Beiträge in sozialen Medien zurückgewiesen, wonach das Leitungswasser der türkischen Hauptstadt mit aktuellen Fällen von Durchfall, Erbrechen und Übelkeit in Verbindung stehen soll.

In einer schriftlichen Erklärung erklärte die Metropolverwaltung, dass das Trinkwasser in Ankara regelmäßig und umfassend kontrolliert werde. Die Qualität des Wassers werde durch mehrere Behörden überwacht, darunter die Gesundheitsdirektion der Provinz Ankara sowie die Wasserwerke der Stadt (ASKİ).

„Das Trinkwasser, das den Bürgerinnen und Bürgern in Ankara zur Verfügung gestellt wird, wird im Rahmen regelmäßiger Kontrollen und Probenahmen durch die Gesundheitsdirektion des Gesundheitsministeriums ständig überprüft“, teilte die Stadtverwaltung mit.

Auch die ASKİ-Labore würden die Wasserqualität rund um die Uhr analysieren und sämtliche Werte kontinuierlich überwachen. Nach Angaben der Behörden hätten die bisherigen Untersuchungen keine Auffälligkeiten ergeben, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen könnten.

Die neuesten Analyseergebnisse bestätigten laut Stadtverwaltung, dass das Leitungswasser alle vorgeschriebenen Qualitätsstandards erfüllt.

ASKİ werde die Kontrollen weiterhin ohne Unterbrechung in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium fortsetzen. Detaillierte Untersuchungsergebnisse sollen regelmäßig über die offiziellen Kanäle der Behörde veröffentlicht werden.