Drei Stunden auf offener See: Seepolizei rettet erschöpften Paddleboarder vor Antalya

Bild: DHA
27.03.2026 – 12:00 Uhr

Antalya – Dramatische Rettungsaktion vor der Küste von Antalya: Ein Mann, der nach einem Sturz von seinem Stand-up-Paddleboard ins Meer trieb, ist nach rund drei Stunden von der Marinepolizei gerettet worden.

Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag vor den Klippen des Atatürk-Parks. Eine Streifenbesatzung der Seepolizei entdeckte etwa 200 Meter vor der Küste eine Person, die im Wasser um Hilfe rief und zwischen den Wellen kaum zu erkennen war.

Die Einsatzkräfte steuerten trotz schwieriger Bedingungen durch Wind und Wellengang gezielt auf den Mann zu. Dieser war sichtlich erschöpft und hatte große Mühe, sich über Wasser zu halten. Schließlich gelang es den Beamten, ihn sicher an Bord ihres Bootes zu bringen.

Der Gerettete, Turgay T., wurde zum Hafen der Marinepolizei in Kaleiçi gebracht. Da er längere Zeit im Wasser gewesen war und stark unterkühlt wirkte, wurde er sofort in eine Wärmedecke gehüllt und medizinisch versorgt. Anschließend übergaben ihn die Beamten an ein bereitstehendes Rettungsteam.

Nach ersten Angaben war Turgay T. mit seinem Stand-up-Paddleboard aufs Meer hinausgefahren, als plötzlich starker Wind aufkam. Er verlor das Gleichgewicht, fiel ins Wasser und konnte nicht mehr zurück auf das Board klettern. Durch die Strömung wurde er immer weiter aufs offene Meer hinausgetrieben.

Rund drei Stunden lang trieb er im Wasser, geriet zeitweise in Panik und konnte trotz Hilferufen niemanden erreichen. Sein Gesundheitszustand ist laut Angaben der Behörden stabil.